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Egoismus statt Gemeinsinn! 17. Februar 2008

Posted by quatschs in Emad.
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Hi
  
- Der Egoismus gibt meinem Leben einen Sinn.
+ Was meinst du?
- Ich lebe, weil ich mich liebe.
+ Es ist nicht krank. Alle sind wie du. Aber mann muss an anderen auch denken …
  
   Liebe Lehrerin (Man muss immer konservativ sein) hat mich so bald so geantwortet, als ob ich nur kranke gedanke sage!? ;) Sowieso meinte ich dieses Mal genau was Krankes :D
  
    Es hat 6 personen in unserem Deutsch-Buch gegeben, die uber ihre Leben und Ziele beschrieben haben. Ehrlich gesagt, waren alle irgendwie verrückt. Der einzige, den ich ziemliech interessant gefunden habe, war Hans. Ein obdachloser Mann, dessen Sinn seines Lebens ein Hund ist. Die andere belögen sich und uns auch.
  
   Wir haben viel daruber geredet, was unserem Leben eine Bedeutung gibt. Wie erwartet wird, habe ich viel uber Menschlichkeit gehört. Was für eine schöne Welt ist das! Gott sei Dank :D
  
   Ich sage nicht, dass alle lögen, wenn sie die Menschheit als ihre Ziele erklären. Aber ich nenne das Lüge! Vielleicht eine bewusstlose Lüge.
  
   Ich glaube, wenn jemand etwas macht, den anderen zu helfen, dankt er noch an sich. Vielleicht erwartet er nicht Geld oder Preis dafür, vielleicht sucht er sogar keine Lobe (obwohl es ganz unmöglich aussieht). Aber am wenigsten sucht er seine Zufriedenheit. Es ist ganz klar, dass ich mich besser fühle, wenn ich den anderen helfe. Das Gefühl ist nicht allein schlecht aber meiner Meinung nach gibt es keinen Unterschied zwischen dem und was wir der Egoismus nennen.
  
   Der einzige Unterschied zwischen solchen menschlichen Tätichkeiten und alles Egoistische ist das Interesse. Wie Hobbys … Ich lese Buch in meiner Freizeit und du fernsiehst … Welches ist besser? … unbedingt egal.
  
   Jemand macht sich zufrieden durch menschliche Tätigkeiten und der andere macht das durch was Geiziges. Wie kann man die Leute aus ihrem Interesse zu netten und schlechten teilen?
  
   Liebe hat keinen Gerund, deshalb haben diese Interessen nicht genuger Wert, damit können wir uber unser Wesen urteilen.
  
   Aber wie kann man sich verstehen? Ich denke, dass es einen Weg gibt, damit kann man sich verstehen, aber nur sich. Man darf nicht uber die andere urteilen, nur sich … sogar ist es uber sich so schwer, dass es oft nie klappt. Aber irgendwie kann man ohne vorurteil verstehen, ob er was für sich macht oder nicht! … Paradox?! … vielleicht … aber ich glaube daran, dass wir unsere Interessen führen können … Echt bin ich nicht daruber sicher aber es sieht möglich aus.
  
  
  

Antisemitismus; ein Missverständnis 4. Februar 2008

Posted by xamix in Amir.
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Ein wichtiges Thema, womit man sich in Deutschland – besonders zurzeit als Iraner – ab und zu mal beschäftigt ist der Antisemitismus. Ich finde, dass dieses Thema in jedem Land im Bezug auf seine Geschichte interpretiert werden soll. Beurteilung der Aussagen ohne Berücksichtigung der Geschichte und Meinungen, die dahinter stehen, ein Missverständnis hervorruft.

Antisemitismus in Europa und Deutschland
Die älteste Ursache bezieht sich auf die Schuld am Tod Jesus durch jüdisches Volk und zur Folge die Anti-jüdischen Aussagen im Neuen Testament. Aus diesem Grund wurden Juden im Mittelalter diskriminiert und unterdrückt. Dieser Hass wurde immer wieder durch verschiedene Ursachen fortgesetzt und teilweise verstärkt und im zweiten Weltkrieg erreicht er seinen Höhepunkt. Da am Ende des zweiten Weltkriegs – zum ersten Mal in der Geschichte – alle Kriegsführer durch Gerichtsverfahren verurteilt wurden, kann man das als eine Renaissance der „Gerechtigkeit für die öffentliche Meinung“ bezeichnen. D.h. man dürfte nicht mehr ohne Begründung jemanden töten. Das ist die neue Regel des Spiels, die durch Entwicklung der Menschlichkeit zur Stande gekommen ist. Man versucht jetzt die schlechten Taten zu entschädigen. Dazu gehört natürlich zur ersten Stelle der Antisemitismus, der in Deutschland immer noch ein sehr sensibles Thema ist.

Antisemitismus im Iran
Die letzte Auswanderung der Juden von Israel in die ganze Welt (wegen der römischen Herrschaft) geht auf 135 n. Chr. zurück. Im Jahr 1882 erfolgt die erste Einwanderung der Juden wegen politischer und religiöser Unterdrückung nach Israel. Drei Jahren nach dem zweiten Weltkrieg (1948) ist der Staat Israel mit Hilfe von damaliger Weltmacht, Großbritannien, begründet. Es wurde auch betont, dass bei der Entstehung des neuen Staats die Rechte der Einheimischen berücksichtigt werden soll. Der neue Staat Israel hatte bis zur islamischen Revolution 1979 sehr enge Beziehungen mit dem Iran gehabt. Zuvor sind auch in der Geschichte des Iran keinen ernsten religiösen oder rassistischen Konflikt mit Juden registriert wurde.

Aber seit der Revolution gehört auch die iranische Regierung zu den muslimischen Staaten, die Israel nicht anerkennen. Nach ihrer Meinung hat die israelische Regierung ohne Vereinbarung mit der damals Einheimischen Palästinenser, das Land besetzt, der Staat begründet und seitdem die radikalen Juden die Muslimen in diesem Land unterdrücken. Diese Meinung möchte ich hier weder ablehnen noch bestätigen.

Das Missverständnis
Zurzeit wird die iranische Regierung – genauer gesagt der Präsident wegen seiner Aussagen – als Antisemitist bezeichnet. Er wird auch mittlerweile mit Hitler verglichen und seine Aussagen werden rassistisch abgestuft. Die Stellungnahme der iranischen Regierung gegen Israel ist aber offenbar eine rein politische Meinung, wobei es nur um die geografische Besetzung des Landes geht. Die Meinung geht auch darüber hinaus, dass die Juden durch beabsichtige Übertreibung der Geschichte, ihre politische Ziele erreichen möchten. Ich möchte hier diese Meinung weder verteidigen noch darüber zu diskutieren. Es geht um die Interpretation.

Diese Stellungnahme der jetzigen iranischen Regierung erinnert die Europäer an dem zuletzt geschehenen Konflikt mit Juden: Die zweite Weltkrieg und Hitler. Obwohl solche Unanerkennungen der Regierungen überall durch viele Länder ausgeführt wurden, werden sie aber nicht als rassistische Entscheidungen angesehen. Ich finde dass dieses Thema mehr durch große Mächte und zur Folge die Medien zum Erreichen anderer Ziele mit Absicht falsch interpretiert und dadurch ausgenutzt wird.